Tipps und Trouvaillen

Fundstücke

Mehr als ein Blick wert - auch in dieser NEULAND-Ausgabe haben wir für Sie ein Kaleidoskop von kulturellen Trouvaillen parat.

Selbstgemacht oder Selbermachen?  Work/shop/space

HydtoplantDymax.iøn in Zürich-Wipkingen ist ein öffentlicher Ort für DIY-Kultur, Kunst und was sonst noch wichtig ist im Leben und Spass macht.

Es finden im Ladenlokal regelmässig Workshops & Events statt. Zum Beispiel kann man einen DYE- Turntable Plattenspieler selbermachen, das eigene Hydroplånt- ein Bewässerungssystem mit Tweet-Funktion bauen oder einen 8-Bit Mixtape Workshop mitmachen!

Zudem gibts es Eigenkreationen, Kleinserien von lokalen Designern & Künstlern zu entdecken. Auf spontane Besuche freuen sie sich immer!

An der Röschibachstrasse 69, 8037 in Zürich. Do und Fr 14-19h  / 1. und 3. Sa 13-17h 

WEB Dymax.iøn

 

zu hause bei Josephsohns Skulpturen

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Betritt man die riesige Halle auf dem Industrieareal des Sitterwerks bei St. Gallen hat man das Gefühl, in Josephsohns Reich einzutreten: Man scheint richtiggehend den Atem seiner Skulpturen zu spüren. Mit einer bewundernswerten Gelassenheit und Ruhe stehen, sitzen und liegen sie im Raum – so als gäbe es keine Zeit.

Das Kesselhaus Josephsohn ist Lager und Galerie in einem: Es zeigt in ständigem Wandel eine Auswahl von Gipsmodellen und Bronzen des Bildhauers Hans Josephsohn (1920-2012).

Falls das Tor geschlossen sein sollte: Einfach bei der Kunstbibliothek gleich daneben nachfragen. Die Kunstbibliothek sollte man sich sowieso nicht entgehen lassen. Doch Achtung: Auch hier kann man ewig verweilen. In den Regalen stehen 25’000 Bücher zu Kunst und Architektur.

Und dann wären da auch noch die Kunstgiesserei, das Werkstoffarchiv, das Fotolabor und das Atelierhaus

Mo bis Fr 9-17 Uhr, So 14-18 Uhr, Sa geschlossen
Letzter Donnerstag im Monat jeweils von 9-21 Uhr

WEB:Kesselhaus Josephsohn |
Galerie Felix Lehner | Kunstbibliothek | Sitterwerk

 

100 Jahre Frauen Power 1916 bis 2016

 

Frauen Kunst Power im Art Dock Zürich

Frauen Kunst Power im Art Dock Zürich

Wer diese Ausstellung im inspirierendsten Kunstort der Stadt Zürich verpasst, hat definitiv etwas verpasst. Wer in die Bildwelt der 144 Zürcher Künstlerinnen in den beiden Hallen des Art-Dock eintaucht, weiss schnell, dass ein Tag nicht reicht. Planen Sie mehrere Tage ein, flanieren Sie durch die Hallen, schauen Sie und lassen Sie sich auf die geballte Ladung Frauenpower ein.

Die Ausstellung macht deutlich, dass das «in seinem eigenen Fett schmorende Kunstpatriarchat» (aus der Rede der Schriftstellerin Isolde Schaad) definitiv abdanken kann. Die ausgestellte Kunstpower hat es in sich. Um nochmals Isolde Schaad zu zitieren: «Wo man hinschaut, lebt die Praxis einer wohltuenden Selbstverständlichkeit, die sich geradezu virtuos aller verfügbaren Techniken bedient, sei es Video, Film, Fotografie oder Photoshop, sei es Polyester oder Kautschuk, Gummi oder Keramik, und nicht zuletzt Pinsel und Spachtel, denn auch die Malerei behauptet sich von Neuem, greift frisch und frei und vorneweg in den Farbtopf und dann zur Schere und Kleister, um die handgefertigte Collage gekonnt ins Bild zu setzen.»

Bis 18. August 2016. Täglich geöffnet.

Rund um die Ausstellung findet ein wöchentlich wechselndes reichhaltiges und inspirierendes Programm statt. Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Art Dock, Hohlstrasse 260, 8004 Zürich.

www.art-dock-zh.ch

 

Wir sind da – Aktionstage und Ausstellung

Löst sich der analoge Raum zusehends in der Virtualität des Internets auf? «Shifting» von Timothy Studer holt digitale Bildphänomene aus dem Cyberspace zurück in den realen und materiellen Raum

 

Die Absolventinnen und Absolventen des Master Kunst in Luzern stellen ihre Abschlussarbeiten vom 18. bis 26. Juni 2016 im Raum Emmenbrücke aus. Die Eröffnung ist am 17. Juni um 19h. Die Projekte beziehen sich auf Themen, Orte oder Akteure rund um das Viscose­Areal und die Gemeinde Emmen.

Emmenbrücke ist ein Ort, der sich stark verändert. Das geschieht nicht zum ersten Mal: Das Ortsbild ist geprägt von den grossen, raumgreifenden Ver­änderungen der letzten hundertfünfzig Jahre. Da liegt es auf der Hand, dass sich viele Projekte der Studierenden mit der Vergänglichkeit auseinan­dersetzen, mit dem Bedürfnis, Momente festzu­halten, das Verschwinden vergangener Epochen zu dokumentieren und der Flüchtigkeit der Zeit die eigene Präsenz entgegenzusetzen.

Die Werke entstanden parallel zu den Sanierungs­arbeiten am ehemaligen Laborgebäude der Vis­cose. Dorthin, in den Bau 745 Viscosistadt, wird im Herbst rund die Hälfte des DepartementsDesign & Kunst ziehen. Die Ausstellung des Master Kunst ist somit auch Wegbereiter und erster Be­rührungspunkt zwischen der Hochschule Luzern – Design & Kunst und ihrem neuen Standort.

Mit Arbeiten von Habib Ahmed Afsar, Margit Bartl-Frank, Anna Bärtschi, Titus Bütler, Sarawut Chutiwongpeti, Kollektiv K__K (Charlotte Coosemans/Martina Steinbacher), Ebru Demiral, Pascale Eiberle, Rebekka Friedli, Marc Gerber, Karyna Herrera Süess, Ursina Leutenegger, Marius Portmann, Gilles Rotzetter, Timothy Studer, Mélanie Laurence Tanner, Maja Truffer, Leila Zimmermann, Madleina Zweidler und Patrik Zumbühl.

Eine leerstehende Garage an der Gerliswilstrasse 21 wird für die Dauer der Ausstellung als Veranstaltungsort und Infozentrale umgenutzt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der in der Info­Garage und an der Werk­schau in der Messe Luzern kostenlos bezogen werden kann. Dieser enthält Informationen zu allen künstlerischen Projekten sowie genaue Angaben zu Standorten und Öffnungszeiten.

Mehr zum Programm: HIER 

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